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Dienstag, 20. August 2013

Friendstravel: Marina in Südafrika


Was waren die Beweggründe für euch, den Urlaub gerade in Südafrika zu verbringen?

Wir haben uns gedacht: "Hey wieso nicht mal weiter weg"!Was gibt es so... aaahhh SÜDAFRIKA!!! Seit die WM dort stattfand, wollten wir schon immer unbedingt hin! Südafrika bietet für jeden etwas: Interessante und vielseitige Landschaften, fremde Kultur und perfektes Klima! Was will man mehr?

Endlich sind wir auch im Club der Fernreisenden - und wir haben es nicht bereut und würden sofort wieder losfliegen!


Wie und wo habt ihr gewohnt?

Da es in Südafrika eine Menge beeindruckender Unterkünfte gibt, haben auch wir in landestypischen Lodges gewohnt. Zuerst waren wir für die Safari in Port Elizabeth in der Dungbeetle River Lodge untergebracht. Diese ist sehr familiär und es kann schon mal passieren dass man mit den Besitzern Edda und Derek gemeinsam frühstückt. Die beiden sind wirklich sehr lieb und hilfsbereit. Diese Unterkunft ist der ideale Ausgangspunkt für eine Tour durch den Addo Elephant Park und eine einzigartige Dünenwanderung, bei der man sich allerdings auch mal verlaufen kann. :-)

Die nächste Station war Fish Hoek bei Kapstadt. Hier war unsere Unterkunft das Afri Zola Guesthouse, eine recht neue und modern ausgestattete Lodge unter deutscher Führung. Jedes der Zimmer ist individuell und nach einem bestimmten Motto eingerichtet. Es gibt zum Beispiel das Zebra Zimmer oder das Oceanscape Zimmer. 
Das Gästehaus befindet sich auf der Bergseite über Fish Hoek. Jeder Zeitpunkt am Tag und in der Nacht hat seinen ganz eigenen Zauber und durch die Panoramafenster hat man eine atemberaubende Aussicht auf Stadt, das Meer und Tafelberg. Von dort kann man wunderbar Kapstadt und die Umgebung erkunden. Falls man einfach mal nichts tun möchte, gibt es sogar einen Pool! :-)

Gefunden und gebucht haben wir beide Lodges über www.booking.com. Für 14 Tage zahlten wir zu zweit ca. 840€ jeweils für Übernachtungen mit Frühstück.

Was kann man in der Umgebung unternehmen?

Port Elizabeth / Addo Elephant Park 
  • Eine kombinierte Tages- und Nachtsafari im privaten Nationalpark mit offenen Jeep inklusive einem Nachmittagsstop mit Kaffee, Tee und afrikanischem Brot (schmeckt sehr lecker). Nach einer kleinen Stärkung geht es dann weiter auf Tiersuche. Dabei haben wir Elefanten, Giraffen, Nilpferde, Krokodile, Impallas, Zebras, Affen und vieles mehr gesehen. Abends ging es dann an eine wunderschöne Feuerstelle, an der alle Safariteilnehmer gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Dort wurde gegrillt, getrunken und gelacht. Aber eins fehlt doch noch!? Na klar, die Löwen! Die kommen erst bei der Dämmerung aus ihrem Versteck. Da ging die Suche dann los! Gut, dass es Ponchos gab, weil es im April nachts schon richtig kalt wurde. Aber die Suche hat sich gelohnt und plötzlich spazierte die ganze Löwenfamilie an unserem Jeep vorbei. Ein wahnsinniges Erlebnis! Einmal von einem Ranger entdeckt geht das große Weitersagen per Funk los. Danach sind wir dann einfach nur noch müde in unsere Betten gefallen und mussten die ganzen Eindrücke erst einmal verarbeiten.                                          
  • Der Addo Elephant Park darf natürlich auch nicht fehlen! Pflichtprgramm für jeden Besucher der Dungbeetle River Lodge ist eine Safari mit Derek! Dabei haben wir die Tiere, wirklich alle die man sich vorstellen kann, von ganz nah gesehen.
  • Neuer Tag neues Glück, und auf gehts zum Dunehike! Eine Dünenwanderung bietet wunderbare Fotomotive und macht sehr viel Spaß. Direkt von der Lodge geht es mit einem Kanu zum Ausgangspunkt. Nach der schönen aber auch anstrengenden Tour mit kurzen Etappen vollständiger Orientierungslosigkeit - irgendwie sehen halt auch alle Dünen gleich aus - sind auch wir wieder heil in unserer Lodge angekommen. Dort gab es zur Stärkung erst einmal heiße Schokolade und Eddas Kekse. 



Kapstadt
  • Eine Tour mit dem roten Hopp-On Hopp-Off Bus machen. Damit kann man sich zunächst einmal einen Überblick über die Stadt verschaffen und sich grob orientieren. Er hält an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
  •  Victoria & Albert Waterfront (quirliges Vergnügungs- und Einkaufsviertel mit Hafenflair) Tag und Nacht sind hier Menschen unterwegs, angelockt durch bunte Läden, Bars, Musikkneipen, Restaurants, Hotels und vielen Straßenmusikanten. Am Clock Tower befindet sich auch die Touristeninformtion. Es ist einfach ein Platz um die Seele baumeln zu lassen! :-)
  • Table Mountain ist das Wahrzeichen von Kapstadt. Man kann ihn zu Fuß erklimmen (ca. 4 Stunden) oder ganz bequem und unkompliziert mit einer Gondel, die sich um 360° dreht. Man wird mit einem atemberaubenden Blick auf die Stadt belohnt. Der Fußweg sollte auf keinen Fall allein angegangen werden und nur bei absolut klaren Wetterverhältnissen.
  • Robben Island (berühmte ehemalige Gefängnisinsel auf der Nelson Mandela inhaftiert war). Hier sollten die Tickets bereits vor dem Urlaub bestellt werden, Führungen gibt es allerdings nur in englischer Sprache. Man fährt mit dem Robben Island Schiff rüber, welches von unzähligen Möwen begleitet wird. 
  • Victoria Wharf (großes Einkaufszentrum) hier kann man durch zahlreiche Boutiquen, Restaurants, Cafes und gute Afrikana-Läden bummeln und die Zeit vergessen und es lassen sich schöne Souvenirs aufstöbern.
  • Castle of Good Hope (ältestes erhaltenes Steingebäude in Südafrika). Führungen durch die Kerker und Vorratsräume werden angeboten, man sollte jedoch auf die Öffnungszeiten achten.
  • Cape Town Stadion, dem ist nichts hinzuzufügen :-)
Sehenswertes außerhalb von Kapstadt:
  • Signal Hill, bietet einen großartiger Blick auf Stadt und dieTafelbucht und ist besonders abends zu empfehlen. Hier erlebt man traumhafte Sonnenuntergänge, allerdings sollte man die Gegend nachts meiden.
  • Fahrt um die Kaphalbinsel: Allein schon die 52 km lange und maximal 16 km breite Kaphalbinsel kennen zu lernen würde eine Reise nach Südafrika rechtfertigen. An ihren Küsten dehnen sich kilometerlange weiße Sandstrände aus und an ihrem Ende liegt das berühmte Kap der guten Hoffnung.
  • False Bay ist ein wunderschöner Sandstrand mit bizarren Felsformationen im Atlantik.  
  • Muizenberg ist ein klassischer südafrikanischer Badeort mit lustigen bunten Toilettenhäuschen. 
  •  Im lebhaften Hafen Kalk Bay kann man morgens die Fischerkutter beobachten. Es war früher das Zentrum des Walfischfangs und ist jetzt aber ein reiner Badeort. 
  • Bei Simon's Town im Hafen liegen zahlreiche Fischerboote und Yachten vor Anker. Entlang der historischen Meile befinden sich zahlreiche hübsche Gebäude. 
  • Hier befindet sich auch der berühmte Boulders Beach, der seinen Namen gewaltigen Granitbrocken verdankt. Besonderes Highlight ist aber die dort lebenden Brillenpinguine, die sehr zutraulich sind und überall rumwatscheln :-). 
  • Cape of Good Hope kennt wohl jeder. Das südwestlichste Ende Südafrikas lockt mit grandiosen Landschaften und dem Bewusstsein an einem bedeutenden Fleckchen Erde zu sein. Es wird auch Kap der Stürme genannt. Jacken nicht vergessen, da hier tatsächlich der Wind um die Felsen heult. Hier befindet sich auch ein Leuchtturm, der den Schiffen den Weg der Kaproute weist. Ein einzigartiger Moment für uns, als wir dort waren und alles neblig und Minuten später alles wieder ganz klar wurde. Grandios!
  • Chapman's Peak Drive ist eine mautpflichtige Straße welche zu den eindruckvollsten Küstenstraßen der Welt gehört. Sie bietet gigantische Ausblicke während der Fahrt und immer wieder kann man an zahlreichen Parkbuchten anhalten um den Ausblick zu genießen oder zu fotografieren.  
  • Llandudno ein Badeort, der von exklusiven Villen am Berghang gesäumt wird. Es gibt einen schönen relativ geschützter Sanstrand. Unser absoluter Geheimtipp für einen ruhigen Badetag - Proviant für ein Picknick nicht vergessen!  
  • Camps Bay ist der Strand der Reichen und Schönen, aber auf jeden Fall immer einen Ausflug auch für "Normalos" wert. Einfach nur in der Sonne liegen und Leute beobachten. Wenn man dann doch mal eine kleine Auszeit braucht, geht man einfach in eines der Straßencafes um die Ecke. :-)
Eure ganz persönlichen Tipps:

Unbedingt einen Mietwagen nehmen! Es ist einfach die ideale Art dieses Land individuell zu bereisen. Und ohne Auto ist es sehr beschwerlich an die ganzen wunderschönen Plätze zu gelangen. Diesen unbedingt schon in Deutschland und vor der Reise buchen!

Die örtlichen Mini-Busse sollte man als Tourist besser meiden und auch die Slums sollten nicht auf eigene Faust besucht werden. 

Ansonsten einfach genießen und sich treiben lassen und die Gelassenheit der Südafrikaner mit nach Hause bringen!





















Kommentare:

  1. Südafrika - ist eines meiner Lieblingsländer :-) Ein schöner Bericht und tolle Bilder, da kommt Sehnsucht auf! :-)

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  2. Wow, einfach nur toll!
    Eine Safari in Afrika zu machen, davon träume ich auch schon ziemlich lange. Das muss sicher ein geniale Erlebnis gewesen sein, die Wildtiere so nah zu sehen. Und auch das Meer und die Küste sieht wunderschön aus. Hach.
    Liebe Grüße
    Christina

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  3. Die liebe Marina hat mich mit ihrer Begeisterung für dieses tolle Land auch total angesteckt - ein Roadtrip entlang der Gardenroute muss wunderschön sein :-)

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